In der Physik spricht man von Interferenz, wenn sich zwei Wellen überlagern und eine neue Welle entsteht. Diese Welle hat eine andere Form mit größerer, kleinerer oder ähnlicher Amplitude. 

Die vier Künstlerinnen von Interferenz – zwischen Tanz und Fotografie bringen ihre unterschiedlichen Kunstformen auf diese Weise zusammen. Sie schaffen durch Unterschiede, eventuelle Gegensätze und Widersprüche, gemeinsam etwas Neues. Interferenz ist eine Erkundung von Tanz und Fotografie, die im kreativen Prozess zu Gegenspielern werden. 

In dieser Ausstellung konzentrieren sich die Fotografin Ilmė Vyšniauskaitė und die Tänzerinnen Carla Petzolt, Mareile Gnep und Miriam Taschler auf das Konzept der Scham in Bezug auf soziale, politische und kulturelle Systeme. Durch interdisziplinäre Arbeit suchen die Künstlerinnen nach Möglichkeiten, den Raum einzunehmen, auf greifbare Art und Weise. Sie konzentrieren sich auf die Scham, die in und auf individuellen Körpern liegt, und beschäftigen sich mit Fragen über Verletzlichkeit, Intimität und das Andere, Scham und Nationalität sowie feministische Perspektiven über Scham. Interferenz ist ein erster Schritt, diese Konzepte mit den multidisziplinären Werkzeugen von Tanz und Fotografie aufzubrechen.

Design by Jules Hafner

Kunstquartier Bethanien, Studio 1, (Mariannenplatz 2, 10997 Berlin)

Eröffnung: Freitag, 2. Dezember, 19:00 Uhr

Ausstellung: Sa 3. & So 4. Dez, 11:00 – 21:00 Uhr

Aufführungen: Fr 2., Sa 3. & So 4. Dez um 19:00 Uhr

Eintritt frei

Weitere Infos: https://linktr.ee/kunstkartell Anmeldung: info@kunstkartell.com

Fotografie Ilmė Vyšniauskaitė Tanz Mareile Gnep, Carla Petzolt, Miriam Taschler Musik/Komposition Filippos Raskovic Kuratorische Beratung Dora Vasilako Dramaturgische Beratung Sasha Amaya

  
Gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR
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